Kellerkind und die Begegnung mit der Vergangenheit

Seit heute steht die neue Stil vor Talent in den Läden und diese kommt von Kellerkind und wie ihr vielleicht schon erahnen könnt handelt es sich bei Backflash um eine Begegnung mit der Vergangenheit… den 80s. Dabei bedient sich Kellerkind freizügig der Klangästhetik der Post-Disco Ära und verarbeitet sie in einer EP, die, dank langsamer Grooves und bulliger Basslines, aktueller nicht sein könnte.

Los geht es mit der A-Seite, auf der sich das Geschehen um eine delikat gefertigte Miami Synth-Lead dreht: sie verleiht ‚Backflash’ eine ordentlichen Portion Nostalgie. Zeitgleich sorgt eine monströse Bassline und ein teuflisch griffiger Hook dafür, dass das Tanzbein nicht zu kurz kommt. Ganz im Gegenteil, denn Kellerkind beweist sein geschultes Ohr für Groove und Vocal-Sampling und schenkt uns somit einen absoluten Dancefloor-Killer. Darauf folgt Niko Schwinds Remix von ‚Backflash’, der dem Arrangement des Originals treu bleibt, dabei aber dessen Vocals in ein souliges Clubmanifesto ausbaut. Wenn Schwind im Break die für ihn typischen Pianosounds unter funkige Stabs legt, wird klar, dass er mal wieder voll ins Schwarze getroffen hat.
Auf der B-Seite geht es nahtlos mit der Vintage Thematik weiter: Kellerkind katapultiert den Höhrer mit Laser-Synths, hypnotisierenden Bleeps und fettem Bass auf die Tanzfläche der Paradise Garage von ’78, verstärkt den Track jedoch noch durch klassische House Percussion. Zuletzt verbreitet ‚Down To’ noch einmal gute Laune im Überfluss – hier wird eine traditionelle Bassline von Biaginis brummender Stimme ersetzt. Gepaart mit einem weiteren, Ohrwurm verdächtigen Synth-Motiv, beendet ‚Down To’ gekonnt eine retro-futuristische EP, die nicht nur klanglich schlüssig ist, sondern auch verdammt viel Spass macht. Ein fulminanter Start in das Jahr 2012!

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