Rund 9.000 deutsche Wahrzeichen, Gebäude, Häuserfassaden und Firmensitze erstrahlten vergangene Nacht von 22 bis 1 Uhr in einem appellierenden Rot – als Zeichen der Veranstaltungs-Industrie an die Deutsche Bundesregierung. „Nach diesem Leuchtsignal müsste der Politik doch ein Licht aufgehen. Wenn jetzt nicht gehandelt wird, stirbt ein Teil unseres freiheitsliebenden Lebens“, sagt Bernd Breiter, CEO eines der größten Event-Unternehmen Europas, BigCityBeats.

Quelle: Segnitz // Digitized-Reality

„Es drohen Massen-Insolvenzen, Familien stehen teils seit vielen Wochen vor dem finanziellen Abgrund, eine unaufhaltsame Pleitewelle droht“, mahnt der Familien-Unternehmer. Umso ergreifender war es, mitanzusehen, dass in mehr als 1.500 Städten Deutschlands ein leuchtendes Warnsignal in Richtung Berlin gesendet wurde. Ein letzter, eindringlicher Rettungsversuch, mehr als 200.000 Betriebe mit knapp 2,5 Millionen Beschäftigten vor dem Ruin zu retten. Das Brandenburger Tor, der Deutsche Bundestag, die Wuppertaler Schwebebahn, der Kölner Hauptbahnhof, das UNESCO Weltkulturerbe in Essen, der Münchener Olympiaturm, der Bremer Marktplatz und das Hessische Staatsarchiv – nur ein Bruchteil einer langen Liste an Gebäuden, die gestern Nacht drei Stunden lang rot angestrahlt wurden. „Über 150 Gewerke bangen um ihre Jobs“, so Alexander Pietschmann, Geschäftsführer der Adam Hall Group, gegenüber des HR. „Deswegen auch der Schulterschluss mit Bernd Breiter und Künstlern, etwas zu tun, um ein Zeichen zu setzen – und dies auch zu den Endkonsumenten zu tragen, die auf Festivals gehen. Das ist heute der Anlass, warum wir das machen.“

Quelle: Berlinièros | Fotocredit: BigCityBeats / Adam Hall Group

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