Moonbootica im Interview

„Frustrated“ ist die Auftaktsingle von Moonbootica zu ihrem neuen Mini-Album-Konzept „Off-Pop“, auf dem sie verschiedene musikalische Interpretationen innerhalb des Themas/Genres „Off-Pop“ erkunden. Mit unzähligen Tourneen rund um den Globus, fünf veröffentlichten Alben seit ’98 und mehrfachen Top 100 Platzierungen von Alben und Singles in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Moonbootica einer der renommiertesten elektronischen Acts in Deutschland. Wir trafen die Beiden zum Interview.

1. Ende der 90er war Euer Start in die Musikindustrie. Wie kam es eigentlich zu Eurer Zusammenarbeit?
Moonbootica: „Das ist schon eine ganze Weile her. Wir haben Ende ’99 angefangen, aber erst 2003 ernst gemacht. Damals war die Szene in unserer Heimatstadt Hamburg sehr zersplittert und die Leute sehr engstirnig. Jeder hat nur seinen eigenen Style akzeptiert und gefeiert und wir dachten uns nur so: wie langweilig! Wir liebten schon immer die Abwechslung und das Prinzip, dass der DJ eine Geschichte erzählt und den Zuhörer auf eine Reise mitnimmt, anstatt die ganze Nacht lang das gleiche Zeug zu spielen… Wie auch immer, wir starteten eine Clubnacht, in der wir alles spielten, was uns gefiel, von House bis hin zu Big Beats und Techno. In den ersten Jahren haben wir sogar Hip-Hop-Platten gespielt. Es war toll zu sehen, wie sich die Leute für neue Musik öffneten. Genau das ist es, was uns auch heute noch antreibt.“

2. Wie ist der Künstlername „Moonbootica“ entstanden?
Moonbootica: „Moonboot halt wegen unseren großen Füßen, das sind nämlich Schuhgröße 47 und 48. Aus Moonboot ist dann Moonbootica und Moonbootique entstanden, als der Ort, wo man das bekommt, was uns eigentlich gefehlt hat.“

3. „Frustrated“, Eure neue Single, hat einen deutlich poppigeren Stil. Wird das Euer zukünftiger Moonbootica-Stil?
Moonbootica: „Nee, wir releasen ja parallel weiter Clubtracks, die deutlich weniger poppig sind. Wir haben auf unseren Alben immer schon mit allen möglichen Richtungen experimentiert & das hier ist eigentlich nix anderes. Wir haben das Ganze dann quasi als Minialbum konzepiert & es mit „Off Pop“ klar bezeichnet.“

4. Abseits der Musik und Stages ist relativ wenig über Euch bekannt. Was habt ihr an Hobbies und Laster?
Moonbootica: „Absolut keine Laster. Wir trinken nie Alkohol. Tobi macht Yoga oder sowas. Kowe schläft viel.“

5. Vor zwei Jahren habt ihr eine Nummer mit Zoe Wees gemacht. Wie ist das denn entstanden? Ist eine weitere Zusammenarbeit in Planung?
Moonbootica: „Das war über so ne Hamburg Connection. Sie ist uns damals schon aufgefallen und wir wollten unbedingt mit Ihr arbeiten. Unglaublich ist die. Wir freuen uns massiv, wie es bei ihr läuft. Momentan ist nichts geplant, aber sicher irgendwann mal wieder.“

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Quelle: Berlinièros // Big Top Amsterdam