Film Tipp: Meister des Todes

Im neuen Politthriller Meister des Todes tauchen Deutsche Waffen in Krisengebieten auf, in die der Waffenexport vom deutschen Staat verboten wurde. Wie viel Kontrolle hat der Staat und welche Politik bzw. undurchsichtigen Verschleierungen betreiben die Waffenhersteller? Der Thriller Meister des Todes greift diese Fragen in einer fiktiven Geschichte mit realer Grundlage auf. Die Diskussion um illegale Waffenexporte bewegt derzeit nicht nur die Politik, sondern auch die Medien und Öffentlichkeit…

Meister des Todes

Die Handlung von Meister des Todes mag fiktiv sein, der Inhalt basiert aber auf realen, ausführlichen Recherchen. „Ein Großteil dessen, was im Film erzählt wird, ist sehr nah an der Realität, und das können wir mit Aussagen und Dokumenten auch belegen.“, so Regisseur Daniel Harrich. Der Regisseur hat die Fakten über Jahre ermittelt. Seine Dokumentation „Waffen für die Welt – Export außer Kontrolle“ zeigte schon 2014 die Ergebnisse seiner Nachforschungen in Lateinamerika und Afrika.

Meister des Todes

Die deutsche Waffenfirma HSW exportiert, im Bestreben den Umsatz deutlich zu steigern, immer häufiger Waffen an fragwürdige Kunden und bewegt sich damit in einer rechtlichen Grauzone bzw. übertritt bewusst die Grenze der Legalität. Für den jungen Mitarbeiter Peter Zierler sind Herstellung und Vertrieb von Waffen völlig normal. In der beschaulichen, württembergischen Kleinstadt arbeiten die meisten seiner Freunde und Familie ebenfalls bei dem großen Arbeitgeber HSW. Nach einem großen Deal mit der mexikanischen Polizei reisen Peter und sein Chef Alex nach Mexiko, um Schulungen zu den Waffen zu geben. Diese Reise ist für den jungen Waffenexperten jedoch ein Schock. Als er erlebt, wie tödlich die Realität sein kann, als eine junge Frau durch ein HSW-Gewehr getötet wird ist er, im Gegensatz zu seinem Kollegen, tief bestürzt. Zurück in Deutschland lässt ihn das Erlebte nicht los. Doch niemand bei HSW möchte seine Einwände hören und in seiner Heimat schlägt ihm mehr Hass als Verständnis entgegen. Schließlich erhält Peter von der HSW ein Abfindungsangebot mit Schweigepflicht. Als er dieses Angebot ablehnt und sein Wissen öffentlich machen will, spitzt sich die Situation für Peter und seine junge Familie zu. Mit der Hilfe von Friedensaktivisten und der Staatsanwaltschaft versucht Peter seine Familie zu schützen und sich gegen den mächtigen Gegner HSW zu positionieren.

Die Kunst, harte Fakten in eine packende Geschichte zu verpacken, zeichnet Daniel Harrich aus. Für das brisante Thema der illegalen Waffenexporte ist es ihm gelungen, die Rollen mit durchweg ausgezeichneten Darstellern zu besetzen, wie Heiner Lauterbach, Hanno Koffler, Udo Wachtveitl, Veronica Ferres, Alina Levshin und Axel Milberg. Die Kamera übernahm der vielfach ausgezeichnete Gernot Roll („Nirgendwo in Afrika“, „Heimat“).

Heiner Lauterbach ist vom Thema des Films absolut überzeugt: „Mit ‚Meister des Todes‘ greift Daniel Harrich wieder ein Thema mit hoher gesellschaftlicher Brisanz und Aktualität auf. Es war mir eine Freude, schon den dritten Film in Folge gemeinsam zu realisieren.“

„Endlich! In diesem Film geht‘s um was: illegale Waffenexporte aus Deutschlands Gemütlichkeit in die mörderische Wirklichkeit der Bandenkriege Mexikos. Der Film wird politische Folgen haben, wir freuen uns darauf.“, so Axel Milberg.

Es ist davon auszugehen, dass „Meister des Todes“ ebenso wie Daniel Harrichs Werk „Der blinde Fleck“ viele Diskussionen in der Politik auslösen wird. Als besonderen Bonus liefert die DVD noch ein eigens geschnittenes Making-Of. Daniel Harrich und sein Team haben sich dem Schnitt des Making-Ofs besonders gewidmet und zeigen spannende Einblicke in die Dreharbeiten, unter anderem auch in Mexiko. Dadurch erhalten die Zuschauer interessante Fakten, wie zum Beispiel, dass die mexikanische Schauspielerin Daniela Schmidt, die Peter im Film die Augen öffnet, sich auch im wahren Leben für die Bürgerrechtsbewegung in Mexiko engagiert. Ein informatives Booklet rundet die DVD ab.

Meister des Todes wurde am 8. September 2015 im Bundestag mit anschließender Podiumsdiskussion gezeigt. Am 23. September lief der Thriller in der Primetime um 20:15 Uhr im Rahmen eines ARD Themenabends begleitet von der Dokumentation. „Tödliche Exporte – Wie das G36 nach Mexiko kam“, welche das schmutzige Geschäft deutscher Rüstungsindustrieller mit dem Export von Kriegswaffen dokumentiert. Nach Film und Dokumentation folgte eine Talkrunde mit Anne Will die sich dem Thema widmete. Wer den spannenden TV-Abend verpasste kann sich jetzt die DVD im Handel sichern…

Quelle: Berlinièros PR // Edel Germany

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