Daniel Boon: Ein Herz für Techno

Die ersten Impulse für seine elektronische Laufbahn empfing Daniel Boon in Berlin. Genauer gesagt im bunt schimmernden und sich stets neu erfindenden Stadtteil Friedrichshain, in dem er Beats und Bässe schon in frühen Jahren förmlich aufsog, mit Ihnen aufwuchs und zu einem Teil von Ihnen wurde. Von Anfang an gibt sich Daniel Boon einem unbeirrbaren Gespür für Groove und Rhythmik hin und zieht dank eines experimentierfreudigen und dabei leidenschaftlich geprägten Sounds leichtfüßig in den Bann…

Daniel Boon

Als Mitbegründer von Ostfunk Records, eines der einflussreichsten Berliner Labels, ist Daniel stets am Puls der Zeit und steht mittlerweile für einen international gefeierten Sound und einem Tourplan der quer um den Globus geht, ohne seine Berliner Wurzeln zu vergessen.

Seit 2010 produziert Daniel Boon gemeinsam mit Stereojack, der bereits für Kooperationen mir Größen wie Schiller und Boris Dlougosch bekannt ist. Weitere aktuelle Veröffentlichungen und Remixe finden sich nicht nur in den Charts vieler DJs, sondern auch in den angesagten Clubs der internationalen Szene. Seinen Gigs in Ländern wie den USA, England und weiteren Teilen Europas eilt mittlerweile sein Ruf voraus, denn längst steht Daniel Boon für einen unvergleichlichen und kraftvollen Sound, der seines gleichen sucht. Neben seinem Label Ostfunk betreibt betreibt Daniel Boon seit 2012 auch den legendären Berliner Club MAGDAlena und sorgt damit nicht nur als DJ, Produzent und Labelboss für Aufsehen. Weitere Releases stehen in den ebenso Startlöchern wie ein prall gefüllter Bookingkalender.

Interview mit Daniel Boon:

Was sollte man Dich während eines Dj-Sets besser niemals ?

Mich fragen wie spät es ist und wann der nächste DJ anfängt.

Let’s go back in Time. Gibt es einen besonders ausgefallenen Ort an dem Du mal aufgelegt hast und was hat ihn so besonders gemacht?

Jeder Ort hat etwas besonders, ob nun fern im Ausland wie bei z.B. bei meinem Gig in Indien oder aber auch Clubs in Berlin. Keine Frage – Natürlich ist immer aufregend zu reisen und umso weiter weg um so spannender ist es zugleich. New York war definitiv eine spezielle Erfahrung.

Was fehlt nie in Deiner Plattentasche?

Mein Equipment – also mein Laptop und eigentlich das dazu gehörige Ladekabel, aber leider habe ich das in letzter zeit des Öfteren schon vergessen.

Wie bereitest Du Dich optimal auf ein Set vor?

Optimal ist es, wenn ich wirklich richtig ausschlafen und vorher lange entspannen kann – am besten den ganzen Tag. Das bringt Energie für die Nacht. In dieser Zeit höre mir dann die neusten Tracks durch und suche mir auch gleich mein Set zusammen, welches ich dann abends spielen möchte. Mehr ist es eigentlich gar nicht.

Schlägt Dein Herz mehr für Studioarbeit oder für Livegigs?

Ganz ehrlich – Ich bin lieber im Club hinter den Reglern als im Studio. Natürlich gehört es für mich auch dazu an Tracks zu arbeiten aber ein wenig mehr Spaß habe ich nachts im Club. Das gute ist, dass mein Studio in meinem Club ist. Da ist der Weg nicht so weit 😉

Inwiefern beeinflusst Dich Deine Heimatstadt Berlin in Deinem Sound?

Ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen, hier habe ich alles gelernt was ich heute mache, also ich würde sagen Berlin beeinflusst mich schon extrem. Vieles ist einem wahrscheinlich gar nicht so bewusst, da man es eher unterschwellig aufnimmt.

Du betreibst ja auch die Magdalena. Denkst Du dass Du dadurch eine andere Perspektive auf das Nachtleben und Deine Arbeit als DJ hast?

Ich muss sagen, durch die Arbeit als Booker, habe ich Künstler kennengelernt, wo ich es nie gedacht hätte. Außerdem habe ich viele neue Künstler kennengelernt, die ich vorher noch nie gehört hatte und wohl auch nie gehört hätte. Für meine Arbeit als DJ ist es insofern von Vorteil gewesen, dass ich mich endlich etwas mehr mit der ganzen Technik auseinander setzen konnte. Ich konnte mich endlich mal in Ruhe ans Deck stellen und alles ausprobieren. Das hat mir manche Feinheiten näher gebracht und ermöglicht ein noch präziseres arbeiten.

In diesem Jahr legst du unter anderem auf dem Berlin Summer Rave auf. Macht es einen Unterschied für Dich in einem Club oder auf einem so großen Event zu spielen?

Auf dem Summer Rave zu spielen ist schon was Besonderes für mich. Man steht da vor ca. 5000 Leuten. Es war für mich immer das Highlight des Jahres. Leider haben wir dieses Jahr keinen eigenen Ostfunk-Floor, aber ich glaube es wird trotzdem wieder ein tolles Erlebnis werden. Ich spiel aber auch tatsächlich gerne in kleinen Clubs, Hier ist man einfach noch näher an den Leuten dran und es ergibt sich eine intimere und andere Atmosphäre.

Im Netz findet ihr Daniel Boon :

Daniel Boon

Quelle & Thx: Lars Kämmerer von Satzbrand

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